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Dipl.-Pol. Daniel Bigalke, geb. 1980, verheiratet und 1 Kind, zählt zu den engagierten Autoren in Fragen der Entwicklung einer zukunftsfähigen Demokratietheorie aus dem Geiste philosophischer Staatstheorie, Ethik und philosophischem Menschenbild. Herkommend von der Schule der klassischen deutschen Philosophen (Kant, Fichte und Hegel) fühlt er sich deren Grundanliegen und Denkmethoden verpflichtet.

Einen weiteren wichtigen Anstoß zur konsequent reflexionstheoretischen Sichtweise deutscher Denker verdankt er dem Sozialphilosophen Johannes Heinrichs, über dessen "Viergliederung der Demokratie" er 2006 seine beachtete Diplomarbeit verfasste und eine geistesgeschichtliche Einordnung des deutschen staatsphilosophischen Denkens in die Gegenwart der jetzt 60jährigen deutschen Nachkriegsdemokratie vornahm. Heinrichs’ integrale Philosophie trägt rational und systematisch begründete spirituelle Züge, ohne Abhängigkeit von einer Theologie. Der „Alles-Gedanke“ dient ihm als Ausgangspunkt einer spirituellen Philosophie. Mit Heinrichs verbindet Bigalke die Thematisierung einer konstruktiven Modernität einschließlich des strukturrevolutionären Geistes in Verbindung mit der wertkonservativen Anknüpfung an die früheren Leistungen großer Deutscher. Ebenso verbunden fühlt sich Daniel Bigalke der deutschen Lyrik, die er heute in dem Dichter Uwe Lammla personifiziert sieht. Zahlreiche Essays sind inzwischen hierzu publiziert worden. 

Nicht selten führt Daniel Bigalke seine Leser zum Gipfel der Demokratiegeschichte und durchschreitet die Höhen und Tiefen sowie Philosophien deutscher Geschichte derartig umfassend, daß man nach vollendeter Lektüre dazu in der Lage ist, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft souverän mitsamt den Denkweisen der deutschen Philosophen zu beurteilen. Hegels Staatstheorie z.B. gilt ihm im Kern keineswegs als reaktionär, wie sein Schüler, der radikale Demokrat Marx, gut wußte. Hegel und der ganze deutsche Idealismus leben - ihrem zukunftsträchtigen Kern nach - in gegenwärtiger "Reflexions-Systemtheorie der Gesellschaft" fort. Es ist das Verdienst von Bigalke und seinen Publikationen, innerhalb der politologischen Diskussion an bereitliegende, neue demokratietheoretische Modelle zu erinnern, die gerade unverwechselbar aus der deutschen Denktradition hervorgegangen sind. Seine zentral thematisierte Erinnerung an "Zweihundert Jahre deusches Staatsdenken" schließt also nicht allein die Erinnerung an vergessene demokratietheoretischen Strömungen der Weimarer Republik ein, sondern erinnert an eine heute wieder vitale, "typisch deutsche" und darin gerade universal bedeutsame Traditionslinie.

Die Leistungen von Daniel Bigalke liegen dabei in der Verknüpfung von Altem und Neuem. So begründet er aus dieser Betrachtungsweise einen  Politikbegriff, der dazu in der Lage ist, bisherige "Freund-Feind" und "Links-Rechts" - Kategorien ernstzunehmen, aber nicht zu verabsolutieren oder zu instrumentalisieren. Aus allen Strömungen versucht er den Wahrheitsgehalt herauszukristallisieren und ihn für eine vitale Staatsform fruchtbar zu machen. Er ist der Überzeugung, daß die Idee der Demokratie und nicht ihre potenziell unzulängliche Realisierung seit zwei Jahrtausenden einen dauerhaften Gestaltungsauftrag in sich birgt. Eine Staatsform, die sich Demokratie nennt, den dynamischen Gestaltungsauftrag jedoch durch Verfestigung einseitiger Prinzipien ignoriert, verdiene den Namen Demokratie nicht mehr. Hierzu veröffentlichte er einige Grundlagentexte. Neben Tätigkeiten als Referent im Deutschen Bundestag, bei Politikberatungsunternehmen, Verbänden, bei politischen Stiftungen und Akademien veröffentlichte er überdies auch in vielen anderen Verlagen Bücher, Kurzessays, Rezensionen und Kurzbeiträge in philosophischen und politischen Fachzeitschriften. 

Daniel Bigalke studierte am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin mit dem Schwerpunkt "Politische Ideengeschichte und Wissenschaftstheorie" und arbeitet als Autor, Lektor und Diplom-Politologe in Berlin. Er ist ein Beispiel dafür, wie sich kreative Köpfe auch ohne institutionellen Unterbau durchzusetzen vermögen und publiziert als freier Schriftsteller. Betreut und unterstützt wird er dabei vom Verlag Edition Arnshaugk. Auf dieser Seite finden Sie zudem neben Informationen zu Texten und Publikationen stets aktuelle und umfassende Rezensionen zu bedeutenden Büchern der Gegenwart. Soeben ist eine bedeutende Schrift des Philosophen Oswald Spengler herausgegeben worden. Sie finden diese unter der Rubrik "Bibliographie".

Alle Bücher können direkt beim Autor zu Sonderkonditionen bestellt werden.

Das neue Buch von Daniel W. Bigalke 2009:

Informationen und Bestellmöglichkeit

Ich liebe den, welcher die Zukünftigen rechtfertigt und die Vergangenen erlöst.

Friedrich Nietzsche, Zarathustra-Vorreden
 

 
 

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